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Leben mit der Krankheit Krebs

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 Therapiemöglichkeiten
ingoborm Offline

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Beiträge: 348

26.03.2006 13:08
Phytotherapie und Krebs antworten

Allgemeines zu Phytotherapie:
In der Phytotherapie, einem der ältesten Therapieverfahren überhaupt, werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen, als Drogen oder als Extrakte, die auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können.
Hinsichtlich der Wirksamkeit gibt es sowohl bei den einzelnen Pflanzen als auch bei den Präparaten große Unterschiede; generell haben pflanzliche Präparate jedoch ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.
Unter Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) oder Pflanzenheilkunde versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen. Auch Befindensstörungen wie beispielsweise Nervosität werden mit pflanzlichen Präparaten behandelt.

Phytotherapie und Krebs:
Unter den Phytotherapeutika finden sich keine eigentlichen Krebsmittel, vergleichbar Zytostatika oder Hormonen. Die Rolle der Phytotherapie in der Onkologie ist eine andere:

1. Eine grössere Anzahl chemisch-reiner Tumortherapeutika gegen Krebs entstammen natürlicherweise in Pflanzen vorkommenden Verbindungen. Die Suche nach derartigen biogenen Arzneimitteln (Naturstoffscreening) bekommt immer grössere Bedeutung.

2. Phytopharmaka haben eine zunehmende Bedeutung in der gesamten Medizin, zwar auch in der Hand des Arztes, vor allem aber in der Krankenpflege, Physio- und Balneotherapie. Dies gilt auch für die Onkologie in bezug auf die Behandlung einfacher, nicht-bedrohlicher, zumeist funktioneller Störungen, die keiner Therapie mit chemisch-reinen Standardpräparaten bedürfen.

3. Phytopharmaka haben ferner eine sehr grosse Bedeutung bei Krebs im Rahmen von Selbsthilfekonzepten, welche Patienten zur Bewältigung ihrer Situation als Krebskranke entwickeln. Phytopharmaka kommen dem Bedürfnis von Patienten entgegen, selbst etwas zur Steigerung der Abwehr beitragen zu wollen. Der Begriff Abwehr umfasst dabei ebenso Vorstellungen von Immunabwehr wie die Abwehr von Angst, sozialer Isolierung etc.

4. Bei Krebs sind unkonventionelle Mittel (UMK) sehr verbreitet. In Anerkenung des (z.T. magisch begründeten) Bedürfnisses von Patienten, noch irgend etwas zusätzliches zur schulmedizinischen Therapie zu tun, bieten sich Phytopharmaka als Substitut für die bezüglich Arzneimittelsicherheit und Qualität oft doch recht fragwürdigen UMK an.

5. Von speziellem Interesse ist die Modulation der Immunabwehr. Es besteht die Möglichkeit, Immunfunktionen bei Krebspatienten mit Phytotherapeutika zu beeinflussen.

Angewendete Therapien in der Phytotherapie bei Krebs:
Bachblühten
Mistel

Autor: Dr. med. T. Zuzak

Informationsquelle: http://www.krebstherapien.ch

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