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Leben mit der Krankheit Krebs

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 Untersuchungsmethoden
ingoborm Offline

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Beiträge: 348

26.03.2006 12:42
Koloskopie/Darmspiegelung antworten
Koloskopie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Eine Koloskopie (Darmspiegelung) dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.

Vorbereitung

Vor der Untersuchung muss der Dickdarm entleert werden, damit die Untersuchung nicht durch Stuhlreste behindert wird. Dafür wird am Vortag oder gelegentlich auch einige Stunden vor der Untersuchung ein starkes Abführmittel meistens in Form einer orthograden Darmspülung verabreicht, seltener als Einlauf. Das Abführen finden viele Patienten als sehr belastend und unangenehm. Wer die Abführlösung (3 bis 5 Liter) nicht trinken kann oder will, der kann die Abführlösung auch über eine Magensonde erhalten, einige Patienten bevorzugen diese Methode sogar. Inzwischen gibt es auch Abführmittel, bei denen man zwar auch viel trinken muss (Tee, Wasser etc.) die aber in Tablettenform verabreicht werden oder als kombi Tabletten und in flüssiger Form. Diese Untersuchung wird entweder in einer Praxis oder einer Klinik von einem Arzt durchgeführt. Man kann zu dieser Untersuchung auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel (Sedierung) gespritzt bekommen, um die Untersuchung angenehmer zu gestalten.

Methode

Das flexible Koloskop ist etwa fingerdick und zirka 1,2 bis 1,8 Meter lang. Es wird unter Sicht mit Begradigungs- oder Umlagerungsmanövern vorgeschoben bis der Beginn des Dickdarmes (Kolon) bzw. der letzte Teil des Dünndarmes (terminales Ileum) erreicht ist. Beim Zurückzug des Koloskops wird dann mittels Luftinsufflation der Darm zur Entfaltung der Schleimhaut erweitert und muss sorgfältig auf eventuelle Schädigung hin untersucht werden.

Die Untersuchung dauert etwa 5 bis 15 Minuten. Dabei können Entzündungen, Engstellen, Divertikel (Aussackungen) und so genannte Polypen entdeckt werden. Polypen können im Laufe mehrerer Jahre zu Dickdarmkrebs (siehe auch Adenom-Karzinom-Sequenz) werden und sollten deshalb (auch im Rahmen von Vorsorge-Koloskopien) entfernt werden. Auch können Blutungen endoskopisch behandelt werden. In einigen Fällen verursacht die zur Darmentfaltung eingeblasene Luft etwas unangenehme Blähungen, auch die Begradigungsmanöver können leichte Schmerzen verursachen.

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