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Leben mit der Krankheit Krebs

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ingoborm Offline

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Beiträge: 348

25.03.2006 15:05
Phäochromozytom antworten

Phäochromozytom
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Phäochromozytom ist eine der häufigsten Erkrankung des Nebennierenmarkes. Es handelt sich um einen Tumor der Katecholamine produziert (Noradrenalin, Adrenalin und Metanephrine). Phäochromozytome kommen auch in den Nervenzellen des thorakalen und abdominalen Grenzstrangs vor, ihre chromaffinen Zellen produzieren vor allem Noradrenalin. Nur 10 % der Phäochromozytome sind maligne.

Symptome: Der Patient klagt vor allem über einen anfallsartigen Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Herzrasen und Schwitzen.

Die Diagnose basiert immer auf einen biochemischen Nachweis der Katecholamine im Urin und Blutplasma, anschließend folgt die Lokalisationsdiagnostik und Feststellung der Größe. Dabei spielt die Computertomographie und die nuklearmedizinische Methode des MIBG-Scans (Metaiodobenzylguanidin) eine herausragende Rolle. Diese Substanz lagert sich vornehmlich in den betroffenen chromaffinen Zellen des Phäochromozytoms ab.

Die Therapie ist immer die Operation, dabei muss darauf geachtet werden, dass mindestens eine Woche vor dem Eingriff eine Senkung des Blutdruckes mit einem alpha-Blocker begonnen wird (Bsp.: Phenoxybenzamin). Alle 2 Jahre erfolgt dann eine Nachsorgeuntersuchung, da das Phäochromozytom die Erstmanifestation einer multiplen endokrinen Neoplasie sein kann.

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