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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

02.09.2006 18:37
Früherkennung bei Brustkrebs verbessern antworten

Früherkennung bei Brustkrebs verbessern

Veranstaltung informiert über die Einführung des Mammografie-Screenings


as Lüneburg. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg erkranken jährlich etwa 46 000 Frauen daran. Mit Hilfe des Mammografie-Screenings sollen nun die Früherkennung und damit die Heilungschancen verbessert werden. "In unserer Region wird es ab 2007 anlaufen. Dazu möchten wir im Vorfeld informieren", sagen Sabine Storck von pro familia und Christa Holste, Frauenbeauftragte der Stadt Lüneburg. Mit der Volkshochschule organsieren sie die Veranstaltung "Mammografie-Screening - Was Frauen dazu wissen sollten" am Mittwoch, 13. September, 18 Uhr, in der vhs.halle.

Mammografie-Screening ist eine Reihenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs, die allen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren kostenlos angeboten wird. Eine Teilnahme ist freiwillig. 2002 hatte der Bundestag beschlossen, das Programm einzuführen. In Bremen, Wiesbaden und der Region Weser-Ems liefen dazu Modellprojekte, inzwischen wird es bundesweit nach und nach umgesetzt.

Ziel des Programms ist es, Tumore in einem Stadium zu entdecken, in dem sie noch klein sind. Dadurch sind schonendere Behandlungsmethoden möglich. Außerdem sollen nach verbindlichen europäischen Leitlinien die Überlebenschancen bei Brustkrebs verbessert werden. Als Voraussetzung für den Erfolg des Screening-Programms gilt eine hohe Teilnahmerate der Frauen.

"Wir wollen Frauen mit der Veranstaltung so umfangreich informieren, dass sie eigenverantwortlich entscheiden können, ob sie das Screening in Anspruch nehmen wollen", sagt Sabine Storck. Dazu wird auch erläutert, wie das Screening abläuft und wer die Ansprechpartner vor Ort sind.

Referenten an diesem Abend sind: Ulrike Hauffe, Bremer Landesfrauenbeauftragte, die über die Ergebnisse des Modellversuchs in Bremen berichten wird, Dr. Karl Struckmann, niedergelassener Radiologe aus Lüneburg, der einer der programmverantwortlichen Ärzte der Sreening-Einheit Niedersachsen Nord-Ost ist, und Dr. Annette Harms, Oberärztin im Brustzentrum der Frauenklinik im Städtischen Klinikum Lüneburg. Kostenbeitrag: fünf Euro pro Person.

© 2006 Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Informationsquelle: http://www.landeszeitung.de/start.phtml?...20&tid=5&ir=lok

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