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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

23.07.2006 16:27
Registrierung als Knochenmarkspender im AK St. Georg antworten

Registrierung als Knochenmarkspender im AK St. Georg

Lebensspende: Erste "Ständige Einrichtung" der DKMS in Hamburg

Ab sofort gibt es in Hamburg eine neue Einrichtung, in der sich potentielle Stammzellspender registrieren lassen können. Zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat die Asklepios-Klinik St.Georg eine "ständige Einrichtung" ins Leben gerufen, die freitags zwischen zehn und 13 Uhr möglichen Stammzellspendern offensteht. Diese Einrichtung ist die erste dieser Art in Hamburg.

Allein in der Hansestadt erhalten jedes Jahr 180 bis 200 Menschen eine Stammzelltransplantation. An Leukämie, der häufigsten Erkrankung, die eine solche Transplantation erfordert, erkrankt in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch neu. Doch einen geeigneten Spender zu finden ist schwer, weil viele Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger übereinstimmen müssen. "Unter Geschwistern liegt die Chance einer Übereinstimmung bei 25 Prozent", sagte Prof. Norbert Schmitz, Ärztlicher Leiter der Hämatologie im AK St. Georg, in der die neue Einrichtung angesiedelt ist. Um so wichtiger sind Datenbanken, in denen viele mögliche Spender registriert werden. "Mit 1,4 Millionen ist die DKMS mittlerweile die größte weltweite Spendendatei", so Silvia Marcello von der DKMS. Heute könne für 75 Prozent der deutschen Patienten ein passender Spender gefunden werden. Wesentlich schlechtere Chancen haben ausländische Patienten, die etwa aus der Türkei, Afrika, Afghanistan oder Südamerika stammen. Aus diesen Bevölkerungsgruppen sind bisher nur wenige Spender registriert. Die Wahrscheinlichkeit aber, passende Zellen zu finden, ist in der eigenen ethnischen Gruppe viel höher. Deswegen wird dringend Hilfe für ausländische Mitbürger benötigt.

Als Stammzellspender registrieren lassen können sich gesunde Personen zwischen 18 und 55 Jahren. "Dann muß man zunächst eine Einverständniserklärung abgeben, daß man weltweit für Spenden zur Verfügung steht und sich fünf Milliliter Blut für die Gewebetypisierung abnehmen lassen", erklärt Silvia Marcello. Wenn eine Spende in Frage kommt, werden - nach gründlicher ärztlicher Untersuchung - die Stammzellen meist in einem speziellen Verfahren aus dem Blut gefiltert. Bei zwanzig Prozent wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen.

Wer sich registrieren lassen möchte, wird gebeten, sich vorher unter Tel. 18 18 85 20 29 anzumelden. Die "ständige Einrichtung " der DKMS befindet sich in der Lohmühlenstraße 5, Gebäude G, Erdgeschoß.
cw

Informationsquelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/22/589147.html

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