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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

22.07.2006 13:21
Sieg für die Darmkrebs-Vorsorge antworten

Sieg für die Darmkrebs-Vorsorge

Klinik-Chefarzt darf wichtige Untersuchung wieder anbieten

Wilfried Pommerien, Chefarzt im städtischen Klinikum, kann seit einigen Tagen wieder vorbeugende Dickdarmuntersuchungen vornehmen und mit den Krankenkassen abrechnen. Das hat der Widerspruchsausschuss für Ärzte im Land Brandenburg entschieden. An diese Instanz hatte sich Pommerien gewandt, weil der Zulassungsausschuss seine Ermächtigung im vergangenen September nicht verlängert hatte.

Der Magen-Darm-Spezialist des Klinikums gilt als einer der Vorreiter der Dickdarmkrebsvorsorge im Land und als Mitbegründer der Kampagne "Brandenburg gegen Darmkrebs". Für seine Bemühungen, dass möglichst viele Menschen ab dem 55. Lebensjahr an der von den Kassen finanzierten Untersuchung teilnehmen, wurde er sogar ausgezeichnet. Doch die Kassenärztliche Vereinigung fand, dass Pommeriens Untersuchungen, für die es lange Wartezeiten gab, entbehrlich sind. Niedergelassene Ärzte könnten den Bedarf abdecken.

Diese Auffassung teilt der Widerspruchsausschuss nicht. Er erinnert an das gemeinsame Ziel im Land Brandenburg, die Zahl der Koloskopien, so heißen die Vorsorgeuntersuchungen, zu steigern. Zwar liegt Brandenburg im Bundesvergleich vorn bei den Untersuchungszahlen. Doch auch in Brandenburg nimmt nicht einmal jeder zehnte Bürger das womöglich lebensrettende Angebot wahr.

Der Widerspruchsausschuss bezieht sich auf den Konsens im Land, dass kein Patient länger als drei Monate auf die Krebsvorsorge warten soll. Dieses Ziel sei in der Stadt Brandenburg nicht erreicht, selbst wenn bei einem niedergelassenen Arzt die Warteliste kürzer ist. In diesem Zusammenhang betont der Ausschuss auch den Anspruch der Patienten, möglichst schmerzfrei behandelt zu werden.

Nachdem sein Sekretariat monatelang Vorsorge-Patienten abwimmeln musste, führt Pommerien inzwischen wieder eine Warteliste. Frauen und Männer, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, können sich bei bestimmten niedergelassenen Internisten zur Dickdarmspiegelung anmelden oder in der Inneren Medizin des städtischen Klinikums unter 0 33 81 / 41 16 00. jl

Informationsquelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...10751592/61009/

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