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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

12.07.2006 22:41
Brustkrebs früher erkennen Am Montag startet Screening-Programm antworten

Brustkrebs früher erkennen Am Montag startet Screening-Programm

Nüchterne Zahlen, hinter denen sich Schicksale verbergen: Jährlich sterben bundesweit 18 000 Frauen an Brustkrebs, rund 700 in Berlin. Durch flächendeckende Früherkennung will man die Sterblichkeitsrate jetzt um bis zu 30 Prozent senken. Am kommenden Montag beginnt im ersten von vier Berliner Untersuchungszentren das so genannte Mammographie-Screening, dessen bundesweite Einführung der Bundestag 2002 beschlossen hatte: In den nächsten zwei Jahren werden 438 000 Berlinerinnen zwischen 50 und 69 Jahren schriftliche Einladungen für die freiwillige und kostenlose Untersuchung erhalten.

Gerade in diesem Alter ist die Gefahr am größten, an Brustkrebs zu erkranken. 50 000 Frauen bundesweit leiden daran. „Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren“, sagte gestern Lisa Regitz-Jedermann, Leiterin des Berliner Mammographie-Referenzzentrums. Für diese Untersuchung wird keine Praxisgebühr erhoben. Auch Nichtversicherte werden untersucht. „Der Sozialhilfeträger übernimmt die Kosten “, sagte Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner (PDS). Mit dreiwöchigem Vorlauf erhalten die angeschriebenen Frauen einen Termin für die Untersuchung. Erscheint die Frau nicht, bekommt sie ein zweites Mal Post mit einem Alternativtermin. Sie kann aber auch einen individuellen Termin vereinbaren. „Wir hoffen, dass mehr als 70 Prozent der 50- bis 69-jährigen Frauen die Untersuchung wahrnehmen“, sagte Lisa Regitz-Jedermann. Bis Ende des Jahres sollen alle vier Schwerpunktpraxen in Berlin die Arbeit aufgenommen haben.

Die Medizinerin weiß um die Angst vieler Frauen vor falschen Diagnosen und unnötigen Amputationen. Um dies zu vermeiden, gibt es hohe Qualitätskriterien für die Diagnostik: Jede Mammographie wird von zwei Ärzten beurteilt. Im Zweifel wird eine dritte Meinung eingeholt. Das Berliner Referenzzentrum ist für die Fortbildung von Ärzten und radiologischen Fachkräften verantwortlich, kontrolliert die Qualität der Untersuchungen und wertet Daten aus. Sabine Beikler

Weitere Infos: http://www.ein-teil-von-mir.de oder unter der kostenlosen Telefon-Hotline: 0800 - 500 23 45.

Informationsquelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv...006/2656365.asp

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