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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

12.07.2006 19:27
Experten-Netzwerk für den Kinderwunsch nach Krebs gegründet antworten

Experten-Netzwerk für den Kinderwunsch nach Krebs gegründet

Heidelberg - Ein Experten-Netzwerk für Paare, die nach der Krebserkrankung eines Partners Kinder bekommen möchten, haben Reproduktionsmediziner in Heidelberg gegründet. 33 Universitätskliniken haben sich dabei zum „Deutschen Netzwerk für fertilitätsprotektive Maßnahmen bei Chemo- und Strahlentherapien, FertiProtekt“ zusammengeschlossen. „Ziel ist, bekannte Therapien zu optimieren, neue Behandlungsformen zu entwickeln, ihre Effektivität wissenschaftlich zu überprüfen und sie mit hohem medizinischem Standard flächendeckend in Deutschland anzubieten“, hieß es aus dem Netzwerk.

Die gemeinsame Leitung des Netzwerks liegt bei den Abteilungen für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Universitäts-Frauenkliniken Heidelberg und Bonn. „Immer mehr Menschen können von ihrer Krebserkrankung geheilt werden“, erklärte Dr. Michael von Wolff, Leitender Oberarzt der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen, Heidelberg. Zusammen mit dem Reproduktionsbiologen Dr. Markus Montag koordiniert er das neue Netzwerk. Studien hätten gezeigt, dass sich etwa drei Viertel aller Krebspatienten, deren Erkrankung geheilt werden konnte, sich ein Kind wünschen, so Wolff.

Das Experten-Netzwerk wird zunächst die weltweit verfügbaren Fertilitäts erhaltenden Maßnahmen an allen Universitäts-Frauenkliniken in Deutschland einführen. „Die flächendeckende Einführung aller dieser Techniken ist einmalig“, so von Wolff. Zusätzlich würden die Reproduktionsmediziner deutschlandweit mit den Krebsspezialisten aller Fachrichtungen Kontakt aufnehmen, um einen sinnvollen Einsatz dieser Maßnahmen bei allen Krebserkrankungen zu ermöglichen.

Interessierte erhalten weitere Informationen auf den Internetseiten der federführenden Kliniken in Heidelberg und Bonn. /hil

Informationsquelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24903

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