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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

21.03.2006 15:17
Brustkrebs: Agieren statt reagieren antworten

Agieren statt reagieren

In Österreich sterben jährlich etwa 1 000 Frauen an Brustkrebs. Dabei können Vorsorgeuntersuchungen wie Mammographien und Ultraschalluntersuchungen 9 von 10 Tumoren frühzeitig entdecken.

Hiobsbotschaft Brustkrebs. Mittlerweile kann man die tückische Erkrankung schon fast als Volkskrankheit bezeichnen, ist Brustkrebs doch die häufigste Krebserkrankung der österreichischen Frauen. Erschreckend ist auch die Tatsache, dass die Krankheit auch die häufigste Todesursache von Frauen bis 60 ist. Jährlich sterben in Österreich etwa 1000 Frauen an den Folgen von Brustkrebs.

Bei jeder neunten Österreicherin wird im Laufe ihres Lebens ein bösartiger Brusttumor diagnostiziert, allein in Wien gab es im Jahr 2004 892 Betroffene. Dabei kann durch regelmäßige Kontrollen und Arztbesuchen das Risiko zu erkranken deutlich gemindert werden. So können durch Mammographien und Ultraschalluntersuchungen 9 von 10 Tumoren frühzeitig entdeckt werden.

Lebenswandel und Ernährung entscheidend

Ebenso wichtig wie Vorsorgeuntersuchungen ist auch die richtige Ernährung und der Lebenswandel. Oft sind es schon Kleinigkeiten die in Punkto Ernährung eine den gewünschten Effekt hervorrufen. Um das Brustkrebsrisiko zu senken ist es vorteilhaft sich ausgewogen zu ernähren, viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und auf regelmäßigen Verzehr von Sojaprodukten zu achten.

Gekoppelt mit viel Bewegung pendelt sich dann auch ein Normalgewicht ein, welches ebenfalls einen erheblichen Beitrag leistet, das Risiko an Krebs zu erkranken geringer zu halten. Darüber hinaus sollten sich Frauen bewusst sein, dass Nikotin und Alkohol maßgeblich dazu beitragen können, an Brustkrebs zu erkranken. Auch auf Hormonersatztherapien, sofern sie nicht von äußerster Wichtigkeit sind, sollte verzichtet werden.

Früherkennung, Behandlung und Heilung von Brustkrebs

Die "Gemeinnützige Privatstiftung für Brustgesundheit" hat es sich zur Aufgabe gesetzt für Früherkennung, Behandlung und Heilung von Brustkrebs einzutreten. Man will Frauen direkt ansprechen und mittels Aufklärung über Früherkennung und Leben retten. Weiteres Ziel ist die Förderung der Forschung in den Bereichen Prävention, Früherkennung und Therapie.

"Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Im Rahmen des Wiener Programms für Frauengesundheit setzen wir daher schon seit vielen Jahren auf aktive Aufklärung und Sensibilisierung der Frauen. Ziel muss es sein, alle Wienerinnen zu ermutigen und aktiv dabei zu unterstützen regelmäßige Selbst- und Kontrolluntersuchungen durchzuführen", meint Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Renate Brauner.

Um das Thema Brustkrebsvorsorge zu unterstützen, hat die Bäckerei Ströck in Zusammenarbeit mit MedizinerInnen und ErnährungswissenschafterInnen ein Brot speziell für Frauen entwickelt. Der Erlös des sogenannten "EVA-Brotes" kommt zu einem Teil der Stiftung für Brustgesundheit zu Gute.

Informationsquelle: http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?ch...rt=rw&id=546871

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