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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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04.07.2006 16:25
So hat der Brustkrebs keine Chance antworten

So hat der Brustkrebs keine Chance

Paracelsus-Klinik: Ärztinnen setzen auf Selbstuntersuchungen an Silikonmodellen. Immer noch ignorieren zu viele Frauen Schmerzen und Auffälligkeiten an der Brust, aus Angst, ihnen würde die Brust abgenommen.

Von Tina Jordan

Henstedt-Ulzburg -

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Mitteleuropa - jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran.

Seit einem Jahr bietet die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg regelmäßig Selbstuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs an Silikonmodellen an. Die Nachfrage nach diesem kostenlosen Angebot ist zwar groß, aber: "Wir wollen mit diesen Abenden künftig noch mehr Frauen erreichen", betont die Oberärztin der Gynäkologie, Irmgard Schulz-Wheater.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Maika Ridinger, Fachärztin für Gynäkologie, will sie aufzeigen, daß die Chance auf eine völlige Heilung besteht, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird. Viele Frauen würden Schmerzen und Auffälligkeiten an der Brust "verschleppen, aus Angst, ihnen würde die Brust abgenommen. In den Silikonmodellen können darin versteckte und unterschiedlich große Tumore ertastet werden.

Dafür wird das Modell auf die eigene Brust gelegt und erforscht. Nicht einfach ist es, die nur etwa einen Zentimeter kleinen Tumore zu finden. "Tumor" ist das lateinische Wort für "Schwellung" und bezeichnet jede Art von Geschwulst, sowohl bösartige wie gutartige. Beide Formen können in der Brust entstehen. Ein großer Teil aller Brusttumore ist gutartig. Kaum eine Frau wisse allerdings , wie stark man in das Gewebe drücken müsse, um überhaupt etwas finden zu können, so Irmgard Schulz-Wheater.

Bei den Selbstuntersuchungen wird nicht die eigene Brust untersucht, sondern ausschließlich mit den Silikonmodellen gearbeitet: "Die Stimmung ist aufgelockert, und schon nach nur wenigen Minuten werden wir Dozenten meist mit Fragen überhäuft", sagt Maika Riedinger.

Die Paracelsus-Klinik bildet zusammen mit der Asklepios-Klinik Bad Oldesloe und der Asklepios-Klinik Nord, Campus Heidberg, das integrierte Brustzentrum Nord. Unterstützt wird das Team der Paracelsus-Klinik von der Psychologin Wera von Zitzewitz, die Einzel- und Gruppengespräche mit Betroffenen sowie auch Partnerberatungen anbietet. Darüber hinaus gibt es eine Selbsthilfegruppe im Haus.

Die nächste Brustselbstuntersuchung findet heute abend in der Zeit von 18 bis 19 Uhr im Konferenzraum der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg statt. Eine Anmeldung ist unter Tel. 04193/70 14 52 notwendig. Weitere Termine finden am 1. August und am 5. September statt.

Informationsquelle: http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/04/582120.html

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