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Leben mit der Krankheit Krebs

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 Nachrichten - Kinder (alle Krebsarten)
Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

24.06.2006 12:11
Zu den Leidtragenden gehören die Kinder antworten

Zu den Leidtragenden gehören die Kinder

Ein von Apothekern unterstütztes Projekt will den Kindern von krebskranken Müttern helfen

Buxtehude (was). Wenn eine junge Mutter an Krebs erkrankt, stehen die Kinder meist mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten alleine da. Alles dreht sich um die Erkrankte, die Kinder fühlen sich verlassen. Jedes Jahr sind zirka 150 000 junge Menschen betroffen.

Um diesen Kindern zu helfen, hat Annette Rexrodt von Fircks als selbst Betroffene eine Stiftung ins Leben gerufen. Die Mutter dreier Kinder bekam im Alter von 35 Jahren Brustkrebs und machte die Erfahrung, dass die Kinder besonders leiden.
Das erste Projekt der Rexrodt von Fircks Stiftung „Gemeinsam gesund werden“ soll vor allem den Kindern helfen. Im Anschluss an die Ersttherapie der Frau können Mutter und Kinder zusammen an einer ganzheitlichen Behandlung teilnehmen. Während eines dreiwöchigen Kuraufenthaltes werden sie von einem Team von Fachärzten und Therapeuten betreut. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der psychologischen Betreuung der Patientinnen und ihrer Kinder.
Das bisher bundesweit einzige Projekt soll den Kindern helfen, die Probleme und Ängste zu lösen. Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) und der Arzneimittelhersteller AstraZeneca unterstützen das Projekt. An der Spendenaktion beteiligen sich auch zahlreiche Apotheken. In Buxtehude ist die Kloster-Apotheke mit von der Partie. Inhaberin Bärbel Mühlenhardt: „Wir haben Sammelbüchsen aufgestellt, informieren über Veranstaltungen und beraten Betroffene und Interessierte.“ Das Projekt sei gut und wichtig. Die Aktion wird über fünf Jahre laufen und von dem Immunologen Professor Zänker betreut und evaluiert. Ziel der Stiftung ist es, das in diesen fünf Jahren evaluierte Behandlungskonzept an Multiplikatoren weiterzureichen, damit diese Form der Behandlung und Betreuung von Mutter und Kind zum Standard erhoben und auch auf andere Krebsarten ausgeweitet wird. Das „Mammobil“ mit seinem Untersuchungsprogramm zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren steht von Montag, 26. Juni, bis zum 6. Oktober (mit Ausnahme der Sommerferien) auf dem Parkplatz des Elbe Klinikum in Buxtehude (das TAGEBLATT berichtete). Am Mittwoch, 28. Juni, informiert das Team ab 18.30 Uhr alle Interessierten. Rexrodt von Fircks Stiftung, 0 21 02/ 52 85 49, Web-Tipp: http://www.rvfs.de. „Mammobil“ 04 21/ 36 11 40 94.

Informationsquelle: http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=702426

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