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Leben mit der Krankheit Krebs

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05.06.2006 20:36
Wissenschaftliche Mitarbeiter von Oncolytics Biotech präsentieren... antworten

Oncolytics Biotech Inc

Wissenschaftliche Mitarbeiter von Oncolytics Biotech präsentieren auf ASCO Konferenz positive klinische Versuchsergebnisse mit REOLYSIN(R)

05.06.2006 - 17:25 Uhr, Oncolytics Biotech Inc Pressemappe [Pressemappe]

Calgary, Kanada (ots/PRNewswire) - Oncolytics Biotech Inc. (im
Weiteren "Oncolytics") (TSX:ONC, NASDAQ:ONCY) gab heute bekannt,
dass zwei wissenschaftliche Mitarbeiter des Unternehmens am 4. Juni
2006 auf den Postersitzungen anlässlich der ASCO-Jahreskonferenz
(American Society of Clinical Oncology) in Atlanta, Georgia, positive
Zwischen- und Endergebnisse zweier klinischer Phase I Studien
präsentierten . Die Daten umfassen Zwischenergebnisse der in
Grossbritannien durchgeführten Phase I Studie von Oncolytics zur
systemischen Verabreichung sowie Endergebnisse der in Kanada
durchgeführten Studie von Oncolytics bei rezidivierendem malignem
Gliom.

"Die Ergebnisse dieser Studien sowie die der bereits
abgeschlossenen, über die berichtet wurde, zeigen übereinstimmend,
dass REOLYSIN(R) gut vertragen wird und bei lokaler oder
systemischer Verabreichung bei einer Vielzahl von Patienten mit
verschiedenen, fortgeschrittenen Krebsarten, im Tumor aktiv werden
kann", sagte Dr. Brad Thompson, Präsident und CEO von Oncolytics.

Die Zwischenergebnisse der in Grossbritannien durchgeführten,
klinischen Phase I Studie des Unternehmens zur Untersuchung des
Einsatzes einer systemischen Verabreichung von REOLYSIN(R) zur
Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Krebs ergaben, dass
REOLYSIN(R) systemisch bei zahlreichen Tumorarten eingesetzt werden
kann und eine virus-vermittelte Tumorantwort bewirkt. Bisher wurden
insgesamt 30 Patienten im Häufigkeits- und Dosierungs-Eskalationsarm
der Studie bis zu einer maximalen Tagesdosis von 1x10(11) TCID50
behandelt. Bis zum heutigen Tage haben diese 30 Patienten 65
Therapiedurchgänge mit insgesamt 284 Tagesdosen erhalten. Die
Patienten erhielten bei Studienbeginn folgende Dosierungen (in
TCID50): 1x10(8) über 1 Tag, 1x10(8) über 3 Tage, 1x10(8), 3x10(8),
1x10(9), 3x10(9), 1x10(10) und 3x10(10) über fünf Tage und 1x10(11)
über drei Tage. Eine maximal tolerierte Dosis (MTD) wurde nicht
erreicht und die Behandlung scheint von den Patienten gut vertragen
worden zu sein.

Die in dieser Studie eventuell mit der REOLYSIN(R) Behandlung im
Zusammenhang stehenden Toxizitäten waren im Allgemeinen milder Art
(1. oder 2. Grades) und umfassten Schüttelfrost, Fieber,
Kopfschmerzen, Husten, laufende Nase, Halsschmerzen und Müdigkeit.
Zu den vorübergehenden Toxizitäten 3. Grades gehörten Lymphopenie,
Neutropenie und Troponin I. Diese Symptome wurden am häufigsten am
zweiten Tag der Behandlung beobachtet und dauerten in der Regel
weniger als sechs Stunden an.

In den sieben Patientenkohorten, die die Behandlung abschlossen,
konnte eine Antitumoraktivität bei Patienten mit kolorektalem,
Prostata-, Pankreas -, Blasen- und nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom
festgestellt werden. Die Patienten wurden mithilfe von CTR-Scans
und, wo möglich, über Tumormarker und histopathologische
Untersuchungen von Tumorbiopsien überwacht. Bei zwei Patienten mit
kolorektalem Karzinom ergab sich eine Tumorstabilisierung ( bei einem
über drei Monate, während der andere nach sechs Monaten als " Stable
Disease" eingestuft) und eine CEA Tumormarkerreduzierung von 27 %
bzw. 60 %. Bei einem Patienten mit metastasierendem Prostatakrebs
stabilisierte sich die Krankheit nach vier Monaten, wies eine
50-prozentige PSA-Abnahme auf, und zeigte eine ausgedehnte, durch
das Mittel induzierte Nekrose, die von intratumoraler
Virusreplikation in den metastatischen Läsionen in den Lymphknoten
begleitet wurde. Bei einem Patienten mit metastasierendem
Blasenkrebs stabilisierte sich die Krankheit im vierten Monat und
zeigte eine geringfügige Tumorantwort in einer metastatischen Läsion
in einem Lymphknoten (Verringerung von 2,5 auf 1,9 cm). Bei einem
Patienten mit Pankreaskrebs und einem Patienten mit
nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom stabilisierte sich die Krankheit
nach vier Monaten.

Das Hauptziel der britischen Phase I Studie des Unternehmens ist
die Feststellung der maximal tolerierten Dosis (MTD), der
dosislimitierenden Toxizität (DLT) und des Verträglichkeitsprofils
von REOLYSIN(R) bei systemischer Verabreichung. Ein zweitrangiges
Ziel ist die Untersuchung jeglichen Hinweises auf eine
Antitumoraktivität. Zu den aufgenommenen Patienten gehören u.a.
solche, bei denen fortgeschrittene oder metastasierende feste,
refraktäre Tumore diagnostiziert wurden, die auf Standardtherapien
nicht ansprachen bzw. für die es keine Standardtherapien gibt.

Auf einer zweiten Posterpräsentation wurden die endgültigen
Ergebnisse einer kanadische Phase I Studie zu rezividierendem
malignem Gliom vorgestellt, die zeigen, dass die intratumorale
Verabreichung von REOLYSIN( R) von den Patienten gut vertragen wurde
und dass eine maximal tolerierte Dosis nicht erreicht wurde.
Insgesamt wurden 12 Patienten mit einer einzigen, intratumoralen
Injektion von REOLYSIN(R) mit einer Dosis von 1x10(7), 1x10(8) und
1x10(9) TCID50 bei einem Abgabevolumen von 0,9 ml behandelt.

Die eventuell mit der REOLYSIN(R) Behandlung in Zusammenhang
stehende Toxizitäten waren im Allgemeinen milder Art (1. und 2.
Grades) und umfassten Fieber, Kopfschmerzen und Neutropenie. Eine
vorübergehende GGT- Erhöhung auf Stufe 3 wurde nicht beobachtet. Drei
Patienten überlebten länger als ein Jahr und einer unter ihnen lebt
jetzt, ca. 45 Monate nach der Behandlung, immer noch.

Das Hauptziel der kanadischen Phase I Studie des Unternehmens war
es, die maximal tolerierte Dosis (MTD), die dosislimitierende
Toxizität (DLT) und das Verträglichkeitsprofil von REOLYSIN(R) bei
intratumoraler Verabreichung festzustellen. Ein zweitrangiges Ziel
war die Untersuchung jeglichen Hinweises auf Antitumoraktivität. Die
Studie untersuchte die Nützlichkeit einer einzigen, intratumoralen,
über einen bildgeführten Eingriff verabreichten Injektion von
REOLYSIN(R) bei Patienten mit malignem Gliom, das auf andere
Behandlungen wie Operation und Bestrahlung nicht ansprach.

Die beiden ASCO Poster stehen auf der Website von Oncolytics unter
http://www.oncolyticsbiotech.com zur Verfügung.

Informationen zu Oncolytics Biotech Inc.

Oncolytics ist ein in Calgary ansässiges
Biotechnologie-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung
onkolytischer Viren spezialisiert hat, die potenziell zur
Krebstherapie eingesetzt werden können. Das klinische Programm von
Oncolytics umfasst verschiedene Phase I- und Phase I/II- Studien bei
denen REOLYSIN(R), die firmeneigene chemische Formel des
menschlichen Reovirus, allein oder in Kombination mit
Strahlentherapie eingesetzt wird. Für weitergehende Informationen zu
Oncolytics besuchen Sie bitte die Website unter
http://www.oncolyticsbiotech.com.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsweisende Aussagen im Sinne
des Paragraphen 21E der aktuellen Fassung des US-amerikanischen
Securities Exchange Act von 1934. Zukunftsweisende Aussagen, so z.B.
die Erwartungen des Unternehmens zu den Zwischenergebnissen der
klinischen Phase I Studie in Grossbritannien zur Untersuchung einer
systemischen Verabreichung von REOLYSIN(R) bei fortgeschrittenem
Krebs und zu den Endergebnissen der kanadischen Phase I Studie mit
rezidivierendem malignem Gliom sowie die Annahmen des Unternehmens
zum Potential von REOLYSIN(R) als Krebsmittel, unterliegen bekannten
und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können,
dass die tatsächlich eintretenden Ergebnisse des Unternehmens
wesentlich von den in den zukunftsweisenden Aussagen ausgedrückten
abweichen. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten gehören u.a.: Die
Verfügbarkeit der notwendigen Finanzmittel und Ressourcen, um
Forschungs- und Entwicklungsprojekte weiterzuführen, die Wirksamkeit
von REOLYSIN(R) als Krebsmittel, der erfolgreiche und rechtzeitige
Abschluss klinischer Studien und Tests, die tatsächliche
Verträglichkeit, die Fähigkeit des Unternehmens, REOLYSIN(R)
erfolgreich zu vermarkten, Unsicherheiten im Zusammenhang mit
Forschung und Entwicklung von Pharmazeutika und Ungewissheiten im
Zusammenhang mit dem Zulassungsprozess. Investoren sollten die bei
den kanadischen und amerikanischen Börsenaufsichtsbehörden
eingereichten Quartals- und Jahresberichte hinsichtlich zusätzlicher
Informationen zu Risiken und Ungewissheiten in Bezug auf
zukunftsgerichtete Aussagen einsehen. Investoren werden davor
gewarnt, sich übermässig auf zukunftsweisende Aussagen zu verlassen.
Das Unternehmen hat nicht die Absicht, zukunftsgerichtete Aussagen
zu aktualisieren.

Pressekontakt:
Weitergehende Informationen: Oncolytics Biotech Inc., Cathy Ward,
210, 1167 Kensington Cr NW, Calgary, Alberta, T2N 1X7, Tel..:
+1-(403)-670-7377, Fax: +1-(403)-283-0858, E-Mail:
cathy.ward@oncolytics.ca, The Equicom Group, Nick Hurst, 20 Toronto
Street, Toronto, Ontario, M5C 2B8, Tel.: +1-(416)-815-0700 App. 226,
Fax: +1-(416)-815-0080, E-Mail: nhurst@equicomgroup.com, The Investor
Relations Group, Damian McIntosh, 11 Stone St, 3rd Floor, New York,
NY, 10004, Tel.: +1-(212)-825-3210 , Fax: +1-(212)-825-3229, E-Mail:
dmcintosh@investorrelationsgroup.com, RenMark Financial
Communications, John Boidman, 2080 Rene Levesque Blvd. W., Montreal,
PQ, H3H 1R6, Tel.: +1-(514)-939-3989, Fax: +1-(514)-939-3717, E-Mail:
jboidman@renmarkfinancial.com

Informationsquelle: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=831775

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