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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

24.05.2006 14:03
Sanfter als Sanft - Neue Leistung der WGKK in Confraternität-Privatklinik antworten

Sanfter als Sanft - Neue Leistung der WGKK in Confraternität-Privatklinik

Wien (OTS) - Schmerzarm und ohne Schlauch - Darmspiegelung mittels
Computertomograph. Im Rahmen eines Pilotprojektes der Wiener
Gebietskrankenkasse kann die "virtuelle Koloskopie" nun in der
Confraternität- Privatklinik Josefstadt als Kassenleistung
durchgeführt werden!

Darmkrebs ist die zweihäufigste bösartige Tumorerkrankung in
Österreich, kann jedoch - frühzeitig erkannt - meist erfolgreich
behandelt werden. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen wird eine
Darmspiegelung (Koloskopie) alle 7 bis 10 Jahre ab dem 50. Lebensjahr
empfohlen. Als Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung mittels
Endoskop gibt es auch die schonende Methode zur Früherkennung von
Darmkrebs, die virtuelle Koloskopie - ohne Schlauch mittels
Computertomographie (CT). Die Confraternität-Privatklinik Josefstadt
verfügt über langjährige Erfahrung mit dieser Untersuchungsmethode
und im Zuge eines Pilotprojektes gemeinsam mit der Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) kann die virtuelle Koloskopie nun erstmals
als Kassenleistung angeboten werden.

"Für die WGKK ist es wichtig, neue erfolgreiche medizinische
Verfahren und Technologien nach ihrer Erprobungsphase möglichst rasch
der Versichertengemeinschaft zur Verfügung zu stellen" so
Kassen-Obmann Franz Bittner.

Bei der virtuellen Koloskopie mittels CT wird im Vergleich zur
herkömmlichen Darmspiegelung keine Endoskopkamera mittels Schlauch in
den Darm eingeführt. Moderne Computerprogramme generieren
3-dimensionale Bilder des Dickdarms, die am Computer eine plastische
Reise durch den Darm erlauben. "Die nicht invasive Darmkrebsvorsorge
bietet wesentliche Vorteile für die PatientInnen. Neben dem Wegfall
von zum Teil schwerwiegenden Komplikationen ist die "schlauchlose"
Untersuchung praktisch schmerzfrei und dies bei hoher Qualität der
Untersuchungsergebnisse.", erklärt Prim. Dr. Wolfgang Aulitzky,
Ärztlicher Direktor der Confraternität-Privatklinik Josefstadt. "Wir
freuen uns sehr, dass es nun möglich ist, die virtuelle Koloskopie
auch im Rahmen einer Kassenvereinbarung mit der Wiener
Gebietskrankenkasse anbieten zu können."

Auch der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner sieht
dieses Pilotprojekt als wichtigen Schritt der Darmkrebsfrüherkennung:
"Uns ist es ein Anliegen, schonende Diagnoseverfahren zu unterstützen
und wir hoffen, mit dieser von vielen PatientInnen bevorzugten
Methode noch mehr Menschen zur Durchführung der Darmkrebsvorsorge
aktivieren zu können. Selbstverständlich muss die Qualität der
Untersuchungsergebnisse und deren Befundung gewährleistet sein, aus
diesem Grund wird das Pilotprojekt von einer wissenschaftlichen
Evaluierung begleitet."

Ziel des Pilotprojektes ist, diese aussichtsreiche Methode zur
Darmkrebsfrüherkennung umfangreich zu evaluieren, um sie in weiterer
Folge in den medizinischen Regelbetrieb unserer Stadt zu integrieren.

Rückfragehinweis:


Mag. Jan Pazourek
WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 60 122 - 2254 oder 0664 - 31 31 794
mailto:jan.pazourek@wgkk.sozvers.at
http://www.wgkk.at

Mag. Petra Müller
HUMANOMED Krankenhaus Management GmbH
Tel: +43 (1) 586 28 40-20
Fax: +43 (1) 586 58 44
mailto:petra.mueller@humanomed.at

Informationsquelle: http://www.ots.at/presseaussendung.php?s...4_OTS0123&woher=

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