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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

09.05.2006 17:48
Mammographie-Screening startet im Großraum Köln antworten

Mammographie-Screening startet im Großraum Köln

Die beiden Screening-Einheiten des Großraums Köln starten in Kürze mit dem flächendeckenden Programm zur Früherkennung von Brustkrebs durch ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening.

Die beiden Einheiten umfassen die Regionen Köln linksrheinisch mit dem Erftkreis und Köln rechtsrheinisch mit Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis. „Damit haben rund 260.000 Frauen im Großraum Köln im Alter zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit, an einem Früherkennungs-Programm teilzunehmen, das zu einer deutlichen Senkung der Brustkrebssterblichkeit beitragen wird“, so der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein, Dr. Klaus Enderer.

„Dank der guten Zusammenarbeit von Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen und der Landesregierung NRW war Nordrhein-Westfalen das erste Bundesland, in dem das Mammographie-Screening für Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren im Oktober letzten Jahres starten konnte“, so Enderer. Nun ist es auch im Großraum Köln soweit.

Die Mammographie ist die derzeit beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Internationale Studien belegen, dass ein regelmäßiges Mammographie-Screening für Frauen in der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen die Brustkrebs-Sterblichkeit erheblich senken kann, denn mit dieser Untersuchung lassen sich frühzeitig auch noch nicht tastbare Tumoren aufspüren.

Anspruchsberechtigt sind alle rund 260.000 Frauen dieser Region im Alter von 50 bis 69 Jahren. Egal, ob sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind oder gar nicht. Die Teilnahme ist für die Frauen freiwillig und kostenlos. Die Kosten der Untersuchung, deren Kernbestandteil die Röntgenuntersuchung der gesunden weiblichen Brust ist, werden von den gesetzlichen wie privaten Krankenversicherungen übernommen.

Die Früherkennungsuntersuchungen finden in zertifizierten Untersuchungszentren statt, den Mammographie-Einheiten. Hier werden von jeder Brust zwei Röntgenaufnahmen gemacht. Diese werden unabhängig voneinander von zwei besonders geschulten Ärzten beurteilt. Bei unauffälligem Befund werden die Frauen nach Ablauf von zwei Jahren wieder eingeladen.

Sollten sich auf den Röntgenaufnahmen hingegen Veränderungen zeigen, die auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen könnten, so bekommt die Frau eine Einladung zur weiteren Abklärungsdiagnostik. Hier findet zunächst ein Gespräch des Programmverantwortlichen Arztes mit der mammographierten Frau statt, an dem auf Wunsch der Frau auch ihr Hausarzt oder Gynäkologe teilnehmen kann. Anschließend folgen weitere Untersuchungen zur Abklärung dieses Verdachts.

Für Fragen zum Mammographie-Screening steht die Bürgerinnen-Hotline zur Verfügung:
Düsseldorf (02 11) 59 70-70 00

Brustkrebs ist in Deutschland mit ca. 47.500 Fällen jährlich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran und knapp 18.000 Frauen sterben jedes Jahr an dieser Krankheit. Dabei werden zwei Drittel aller Brusttumoren erst entdeckt, wenn sie größer als zwei Zentimeter sind. Die Folge: radikale Operationen, belastende Therapien und geringere Heilungschancen.

Informationsquelle: http://www.journalmed.de/newsview.php?id=12587

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