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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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03.05.2006 18:38
Mecklenburg-Vorpommern startet flächendeckendes Mammographiescreening antworten

Mecklenburg-Vorpommern startet flächendeckendes Mammographiescreening

Schwerin/München - Im Mai 2006 startet das flächendeckende Mammographie-Screening in Mecklenburg-Vorpommern. Das gab die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes bekannt. Bei dem Screening stellt eine neue IT-Lösung die gesamte Screening-Kette von der Einladung über die Untersuchung bis zur Dokumentation und telematischen Befund- und Bildübertragung dar. Basis dafür ist die Software „Mammasoft“, die Experten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns entwickelt haben.

In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist laut KV ein höchsten Ansprüchen genügendes Programm zur Brustkrebsfrüherkennung nur möglich, wenn innovative telemedizinische Konzepte zum Einsatz kommen. Ansonsten wäre der logistische Aufwand für den Transport der Röntgenaufnahmen zu Zweit- und Drittbefundern extrem hoch. „Unser Ansatzpunkt lautete deshalb immer: Das digitale Bild muss zum Befund zu den Ärzten kommen und nicht umgekehrt“, erklärte Dr. Wolfgang Eckert, Vorstandsvorsitzender der KV Mecklenburg-Vorpommern. Von der innovativen Technik profitierten nicht nur die beteiligten Ärzte, sondern auch die Teilnehmerinnen der Untersuchung, weil sie schnell nach der Untersuchung einen verlässlichen Befund erhielten.

Die Umstellung des Mammographie-Screenings auf Bundesvorgaben läuft in Bayern nach einem ähnlichen Konzept wie in Mecklenburg-Vorpommern. „Für uns ist die Entscheidung der KV Mecklenburg-Vorpommern zur engen Zusammenarbeit auch ein klares Zeichen dafür, dass wir den richtigen Weg beschritten haben und zu Recht Schrittmacher für die Umsetzung des Mammographie-Screenings in der Republik waren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der KV Bayerns, Dr. Axel Munte. Zu dem Screening eingeladen werden alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren, die bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert sind. /hil


Informationsquelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24063

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