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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

13.04.2006 14:53
Keine Darmspiegelung im Vorsorgeprogramm antworten

Keine Darmspiegelung im Vorsorgeprogramm

Die Verhandlungen über eine flächendeckende Einführung der Darmspiegelung als wesentliche Vorsorgeuntersuchung sind gescheitert. Nun suchen GKK und Ärztekammer gemeinsam nach einer Vorarlberg-Lösung.

Darmkrebs-Früherkennung rettet Leben
GKK wie Ärztekammer sind sich einig: die Darmspiegelung ist die wirksamste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs.

Sie ist für Frauen und Männer ab 50 Jahren regelmäßig vorgesehen.


170 bis 200 Menschen erkranken jährlich
In Vorarlberg bekommen zwischen 170 und 200 Menschen jedes Jahr die Diagnose Darmkrebs. Gut die Hälfte der Patienten verliert allerdings des Kampf gegen die Krankheit.

Dabei könnten die Vorstufen des Karzinoms - so genannte Polypen - in mehr als 90 Prozent der Fälle leicht entfernt werden, erklärt Alois Lang, Krebsspezialist am Krankenhaus Feldkirch.

"Die meisten Formen von Darmkrebs entstehen langsam über Jahre. In einer Dickdarmspiegelung sieht man diese Vorstufen, die können noch während der Untersuchung abgetragen werden und somit wird die Krebserkrankung verhindert", sagt Alois Lang.

Medikamentöse Therapie ist teuer
Die Früherkennung erspart nicht nur das enorme menschliche Leid - es könnten auch erhebliche Kosten eingespart werden, sagt GKK-Obmann Manfred Brunner.

Die medikamentöse Therapie für Darmkrebs ist sehr teuer. Man muss mit rund 190.000 Euro pro Patient rechnen, sagt Brunner.

"Wenn es gelingt, dass man tatsächlich bis zu 20 Neuerkrankungen pro Jahr durch die Vorsorgeuntersuchung vermeiden kann, dann bringt das allein aus finanzieller Sicht eine Einsparung von 3,8 Millionen Euro", sagt Manfred Brunner.


Spezielle Vorarlberg-Lösung
Nun wird an einer speziellen Vorarlberg-Lösung gearbeitet. Ein Vorschlag wurde im Zuge der neuen Landes-Gesundheits-Plattform bereits eingereicht.

Noch ist nicht fixiert, wann die Verhandlungen aufgenommen werden.

Informationsquelle: http://vorarlberg.orf.at/stories/102552/

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