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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

01.04.2006 08:57
Dr. Harald Daake zur Darmkrebsvorsorge-Veranstaltung antworten

Dr. Harald Daake

zur Darmkrebsvorsorge-Veranstaltung


Die Angst vor der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung soll eine Veranstaltung am kommenden Donnerstag, 6. April, im Stadtverordnetensitzungssaal im Rathaus nehmen. 15 niedergelassene Gastroenterologen aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus laden ein zu einem Vortrag, dem Kabarett-Stück "Alarm im Darm" und einer anschließenden Fragerunde. Die Ärzte bieten an diesem Abend aber auch persönliche Gespräche an, in denen man Fragen zur Darmspiegelung stellen kann. Mit dem Wiesbadener Gastroenterologen Dr. Harald Daake, der die Veranstaltung moderiert, sprach Kurier-Redakteurin Nicola Brauch.Kurier: Herr Dr. Daake, stimmt es, dass Darmkrebs und Vorsorge für die meisten Menschen eher ein Tabuthema ist und sie sich erst damit auseinandersetzen, wenn sie oder jemand in ihrem Umfeld davon betroffen sind?

Daake: Das trifft leider zu, dabei sind die Chancen, Darmkrebs zu heilen umso größer, je früher die Erkrankung festgestellt wird. Kommt es zum Beispiel zu Beschwerden wie Blutabgängen oder Schmerzen, ist es oft für eine Heilung zu spät. Daraus folgt die Bedeutung der vorsorglichen Darmspiegelung bei beschwerdefreien Menschen. Bei der heutigen Technik sowie den Möglichkeiten, der Sedierung einschließlich Narkose, muss man vor der Darmspiegelung keine Angst haben, es muss kein Tabuthema sein.

Kurier: Wen hoffen Sie, mit dieser Veranstaltung im Rathaus erreichen zu können?

Daake: Alle potenziellen Patienten, im Grunde also die ganze erwachsene Bevölkerung. In erster Linie ist die Bevölkerung ab dem 56. Lebensjahr angesprochen, da die gesetzlichen Krankenkassen von diesem Alter an die Vorsorge-Koloskopie bezahlen. Wichtig ist es auch durchaus, dass die jüngere Bevölkerung ihr Augenmerk auf diese häufige und im Prinzip heilbare bösartige Erkrankung richtet.

Kurier: Warum ausgerechnet ein Kabarett-Stück?

Daake: Wir, das heißt 15 niedergelassene Gastroenterologen aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, wollen mit dieser Art der Problemverarbeitung einen neuen Weg beschreiten. Wir wollen der Bevölkerung das Thema Darmkrebs auf eine nicht wissenschaftliche sondern unterhaltsamere Art nahebringen. Wobei das Theaterstück trotz des kabarettistischen Charakters durchaus die Ernsthaftigkeit der Problematik darstellt.

Informationsquelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/...ikel_id=2333255

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