Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
Leben mit der Krankheit Krebs

Leben mit der Krankheit Krebs
Ein Forum und Infoportal für Betroffene, Angehörige und Interessierte


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 190 mal aufgerufen
 Aktuelle Nachrichten (alle Krebsarten)
Ahasveru Offline

Administration Forum

Beiträge: 613

31.03.2006 18:24
Tumormarker beim malignen Melanom antworten

Medizin

Tumormarker beim malignen Melanom

Köln - Bisherige Daten belegen, dass die Nachweise vom „melanoma inhibitory activity“ MIA und S100ß im Serum von Melanompatienten diagnostisch relevante Tumorparameter darstellen, so Rüdiger Hein et al., München in der kommenden Ausgabe (Heft 14) des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztebl 2006; 103: 943-50). Zur Verlaufskontrolle bei fortgeschrittener Erkrankung bei Patienten im Stadium IIB, III, und IV sind die Assays sowohl in der Tumornachsorge als auch im Therapiemonitoring einsetzbar.

Für das maligne Melanom gab es bisher keinen außerhalb von experimentellen und klinischen Studien stehenden Tumormarker. Als Tumormarker werden im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten zirkulierende Makromoleküle verwendet, deren Auftreten oder eine Konzentrationsänderung in Beziehung mit der Entstehung und dem Wachstum von malignen Tumoren stehen. Bei MIA handelt es sich um ein kleines Protein, das von Melanomzellen in den Extrazellularum sezerniert wird. Bisherige funktionelle Analysen ergaben, dass MIA eine wichtige Rolle in der Regulation der Zelladhäsion spielt und die Metastasierung von Melanomen fördert. MIA wird sehr stark von allen untersuchten Melanomzellen und Melanomzelllinien exprimiert.

Das S100ß wird von einer Genregion auf Chromosom 21 kodiert und formt Homodimere, die aus zwei S100ß-Molekülen (ßß-Homodimere) bestehen oder Heterodimere, die durch Assoziation mit dem S100-A1-Protein gebildet werden können. Die ßß-Homodimere werden vornehmlich in Schwann-Zellen, Astrozyten und Gliazellen gebildet, die alphabeta Heterodimere findet man aber auch in Melanozyten, Adipozyten und Chondrozyten. Die Bestimmung von S100ß im Serum erfolgt immunluminometrisch. /et

Informationsquelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23690

 Sprung  

counter
Impressum und Haftungsausschluss - Hinweis zu den Informationen hier

Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor