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Leben mit der Krankheit Krebs

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 Brustkrebslexikon von A-Z
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ingoborm Offline

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Beiträge: 348

31.03.2006 10:58
A: Abbi-System antworten

Begriff: Advanced Breast Biopsy Instrumentation=Abbi-System

Erklärung:

Die Advanced Breast Biopsy Instrumentation (ABBI), ein System zur stereotaktischen Exzision mammographisch verdächtiger nicht-palpabler Befunde der Brustdrüse.

Die Advanced Breast Biopsy Instrumentation (ABBI) ermöglicht die radiologisch-stereotaktisch gesteuerte Lokalisation und Entfernung nicht-palpabler Herde mit einer hohen Genauigkeit. Gewebszylinder mit einem Durchmesser von 5, 10, 15 oder 20 mm werden ambulant in Lokalanästhesie entnommen. Dieses Vorgehen wurde bei 36 Patientinnen mit verdächtigen Mikrokalzifikationen (n = 29) und unklaren Rundherden (n = 7) vorgesehen und bei 34 Patientinnen durchgeführt. Einmal war die Brust für den stereotaktischen Eingriff zu klein; in einem anderen Fall konnte der betreffende Rundherd im Stereotaxiegerät radiologisch nicht sichtbar gemacht werden. Die ABBI war in 2/34 Fällen (6%) wegen leichter Verschiebung des Drüsenkörpers durch das sich vorschiebende Zylindermesser unpräzis, und in einem Fall (3%) wurde der Herd verfehlt. Der Eingriff in Lokalanästhesie wurde stets gut toleriert; Wundkomplikationen traten nicht auf; das kosmetische Resultat war einwandfrei. Die histopathologische Untersuchung der 34 Gewebszylinder fiel in 28 Fällen (82%) benigne und in 6 Fällen (18%) maligne aus. Die 27 Mikrokalzifikationen entsprachen einem invasiven Karzinom (n = 3; 2 davon im Gesunden entfernt), einem duktalen Karzinom in situ (DCIS) (n = 3), einer atypischen lobulären Hyperplasie (n = 1), einer Mastopathie (n = 14), einem Fibroadenom (n = 1), einem Milchgangspapillom (n = 1), und Kalk in Narbengewebe (n = 4). Die 7 Rundherde verteilten sich auf Fibroadenome (n = 4), lobuläre Hyperplasie (n = 1) und Mastopathieherde (n = 2). Mit dem ABBI-System können nicht-palpable Herde in der Mamma präzise lokalisiert und entfernt werden.

Departement Chirurgie; Universitätsfrauenklinik; Institut für Pathologie; Universität Basel

Copyright © 1998 EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG
und Infomed-Verlags AG

Informationsquelle: http://www.smw.ch/archive/1998/128-21-035-98.html

ingoborm Offline

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31.03.2006 10:59
#2 Abdomen antworten

Begriff: Abdomen

Erklärung:

Der Bauch (lat.: abdomen) ist beim Menschen der Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken (Anatomie).

In der Zoologie wird auch der Hinterleib eines Gliederfüßers als Abdomen bezeichnet. Er folgt auf den Thorax.

Kleine Kinder nennen meistens ihren ganzen Rumpfbereich 'Bauch' - und zeigen dabei auf die Nabelgegend. Umgangssprachlich wird manchmal auch nur das Fettpolster vor dem Bauch so genannt (auch 'Wampe' oder 'Wanst').

Angehörige fernöstlicher Kulturkreise (Japan) gehen oft davon aus, dass die Lebensenergie aus dem Bauch komme. Das mag damit zusammenhängen, dass die Körperhaltung stark von dem Zusammenspiel zwischen Bauchmuskulatur und Wirbelsäule beeinflusst wird.

Oberfläche des Bauches

Auf der Vorderseite der Bauchwand tritt je nach Trainingzustand mehr oder weniger deutlich der beidseits angelegte gerade Bauchmuskel (Musculus rectus abdominis) hervor, der bis zur Höhe des Nabels durch drei querverlaufende schmale Sehnenplatten - intersectiones tendineae - unterbrochen wird. Etwa in der Mitte des Bauches liegt der Bauchnabel. Der obere Teil des Bauches wird von den untersten Rippen eingefasst, die auf die Spitze des Brustbeins zulaufen (den Schwertfortsatz). Im unteren Bereich außen befindet sich die Oberkante des Beckens (Crista iliaca). Das Muskelrelief ist bei den meisten Menschen von einer dicken Fettschicht überlagert, das Unterhautfettgewebe ist besonders bei Männern das größte Fettdepot. Immer gut tastbar ist oben das Brustbein und unten die vordere obere Spitze der Beckenoberkante (Darmbeinstachel, Spina iliaca), von der aus die Haut entlang des Leistenbandes als Grenze zum Bein eingeschnürt erscheint. Im Schambereich kann man die Oberkante des Schambeins mit der Symphyse tasten.

Die Obergrenze des Bauches kann man auf Höhe der Brustbeinspitze ansetzen, die Untergrenze am Leistenband. Der von Rippen eingefasste Bereich oberhalb des Bauchnabels ist der Oberbauch. Der Bereich ohne knöcherne Elemente ist der Mittelbauch. Der Unterbauch ist wiederum vom Becken eingefasst. Unterteilt man außerdem in Längsrichtung entlang der Außenkanten des geraden Bauchmuskels, so erhält man in der Mitte von oben nach unten die Magenregion, die Nabelregion und die Schamregion und außen die Rippenregion, die Außenregion und die Leistenregion.

Organische Schmerzen können meistens nur grob als Oberbauchschmerz, Schmerz im mittleren Bauch und Unterbauchschmerz angegeben werden. Auch ein Hodenschmerz kann sich in den Bauchbereich projizieren (z. B. Hodenverdrehung). Ein Herzinfarkt kann sich selten als Oberbauchschmerz äußern. Allgemein projiziert jedes Organ in bestimmte Head'sche Zonen. Ein Schmerz auf der Haut oder in der Leibeswand (Muskelverspannung) kann dagegen genauer lokalisiert werden.

Die Leber liegt im rechten und mittleren Oberbauch unter die rechte Zwerchfellkuppel geschmiegt. Links daneben liegt der Magen mit seiner zur Leber hin offenen Krümmung. Beide Organe sind zum größeren Teil noch vom Brustkorb bedeckt. Die Gallenblase liegt unter der Leber versteckt, die kaffeebohnenförmige Milz links hinter dem Magen. Der Magen setzt sich in den Dünndarm fort, an dessen Anfang die längliche Bauchspeicheldrüse (Pankreas) angewachsen ist, die hinter dem Magen mit der Spitze auf die Milz weist.

Der Dünndarm bildet ein ungeordnetes Gewirr von Darmschlingen, das den Großteil des Mittel- und Unterbauchs ausfüllt. Man unterteilt ihn in die drei Abschnitte Zwölffingerdarm (Doudenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum). Der Krummdarm mündet im rechten Unterbauch in den Dickdarm. Der Dickdarm hat an seinem Anfang nach unten ein rudimentäres blindes Ende, den Blinddarm (Caecum) mit Wurmfortsatz (Appendix). Nach oben setzt er sich fort und zieht hinauf bis zur Leber, zieht dann vor dem Magen und den Dünndarmschlingen auf die linke Seite und steigt dort wieder ab Richtung Anus. Er bildet damit optisch eine Art Rahmen um die Dünndarmschlingen.

Die Nieren sitzen ebenfalls auf Höhe des Mittelbauchs, aber hinter allen anderen Organen in einem Fettpolster rechts und links neben der Wirbelsäule und den großen Gefäßen (im Retroperitonealraum). Die Nebennieren sitzen den Nieren auf.

Bauchhöhle

Das Innere des Bauches wird oben von der Zwerchfellkuppel begrenzt und geht nach unten kontinuierlich in den Beckenraum über. Hinten wird der Bauchraum von der Wirbelsäule begrenzt. Vorne an der Wirbelsäule läuft der Grenzstrang, der die vegetativen Nervenfasern für die Organe enthält. Links vor der Wirbelsäule liegt die Aorta, die Hauptschlagader, von der alle anderen Arterien abzweigen. Rechts vor der Wirbelsäule liegt die große Hohlvene, die Hauptvene.

Beim Fetus befinden sich zunächst alle Organe hinter dem Bauchfell (retroperitoneal). Die Nieren mit den Nebennieren bleiben auch dort. Der Verdauungskanal (Magen, Dünndarm, Dickdarm) stülpt sich dann nach vorne in den Peritonealraum ein (intraperitoneal), wobei bestimmte Darmabschnitte sich dann wieder hinten an das Bauchfell anlagern (sekundär retroperitoneal). Deshalb sind alle Abschnitte des Verdauungskanals über eine Umschlagfalte des Bauchfells, ein sog. Meso, hinten und im Oberbauch auch vorne mit der Leibeswand verbunden. Die Leber ist eine Einwachsung in das vordere Meso des Magens, die Milz und das Pankreas in das hintere. Durch die Magendrehung ist die Leber rechts neben dem Magen zu liegen gekommen, das Pankreas und die Miliz links hinten. Alle Leitungsbahnen (Arterien, Venen und Nerven) erreichen ihre Zielorgane, wenn sie innerhalb des Peritonealraums liegen, über ein solches Meso. Die Nieren, die Milz und die Leber haben einen sog. Hilus, eine Einbuchtung an der nach innen weisenden Seite, über die alle Leitungsbahnen das Organ erreichen oder verlassen.

Arterien

Die Bauchaorta gibt eine Arterie an die Unterseite des Zwerchfells ab, eine zwölfte Rippenarterie, die unter der untersten Rippe entlangläuft und dann noch vier Lendenarterien die in Fortsetzung der Rippenarterien die Bauchwand versorgen.

Außerdem gibt sie jeweils eine Arterie an die paarigen Organe Nebenniere, Niere und Eierstock bzw. Hoden ab. Die Nieren liegen hinter dem Peritonealraum direkt neben der Aorta und der großen Hohlvene. Deshalb geht die Nierenarterie einfach im rechten Winkel von der Aorta ab und mündet in den Nierenhilus ein. Die Nebenniere wird jeweils durch eine eigene Arterie versorgt (mittlere Nebennierenarterie), dazu ein Nebenast der unteren Zwerchfellarterie (obere Nebennierenarterie) und einer der Nierenarterie (untere Nebennierenarterie).

Für die unpaaren Organe im Intraperitonealraum gibt die Aorta drei Äste ab für den Oberbauch, den Mittelbauch und den Unterbauch. Der Truncus coeliacus versorgt den Magen und den obersten Abschnitt des Dünndarms mit Pankreas, die Milz und die Leber, die obere Darmarterie (Arteria mesenterica superior) den Dünndarm und den Dickdarm bis zum letzten Drittel seines waagrechten Abschnitts, und die untere Darmarterie (A. mesenterica inferior) den letzten Teil des Dickdarms. Dabei gelangen die Arterien über das Meso zu ihrem Zielgebiet in mehreren Teilästen, die sich am Organ zu einer Arkade vereinigen, die am Darm entlang führt. Der Magen hat zwei Arkaden, eine an seiner großen Krümmung auf der linken Seite in seinem hinteren Meso und eine an seiner kleinen Krümmung auf der rechten Seite in seinem vorderen Meso. Auch der Pankreaskopf hat eine doppelte Arterienarkade zwischen Ästen der Oberbaucharterie Truncus coeliacus und der Mittelbaucharterie, der oberen Darmarterie. Die Leber und die Milz werden durch je einen Ast des Truncus coeliacus versorgt, der wie bei der Niere in den Hilus des Organs einmündete.

Venen

Wie im Brustbereich so liegt auch im Bauchbereich über jeder Lendenarterie, die die Leibeswand versorgt, eine entsprechende Vene. Sie münden in eine aufsteigende Vena azygos rechts und V. hemiazygos links. Auch die Arterien von Nieren und Milz werden jeweils von einer entsprechenden Vene begleitet. Dabei mündet das Blut aus den paarigen, retroperitonealen Organen Niere, Nebenniere und Eierstock/Hoden in die große Hohlvene. Das Blut aus den Organen des Verdauungskanals inklusive Milz und Bauchspeicheldrüse (Milzvene, obere und untere Darmvene) fließt in der Pfortader zusammen, die über das vordere Magenmeso in die Leber mündet, die als das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers die Nährstoffe verarbeitet. Dabei mündet zuerst die untere Darmvene in die Milzvene. Dann vereinigen sich die Milzvene und die obere Darmvene als zwei etwa gleich starke Äste. Die Leber liegt mit ihrer Rückseite der großen Hohlvene direkt an und gibt ihr Blut über drei kurze Lebervenen an sie weiter.

Nerven

Die Organe werden durch Fasern des vegetativen Nervensystems innerviert, die ihre Funktion regulieren. Die sympathischen Fasern kommen aus dem Grenzstrang. Sie ziehen an den Arterien entlang und bilden um den Truncus coeliacus herum das Sonnengeflecht (Plexus coeliacus), um die obere Darmvene das obere Darmvenengeflecht (Plexus mesentericus superior) und um die untere Darmvene das untere Darmvenengeflecht (Plexus mesentericus inferior). In den Geflechten liegen auch Ganglien. Von ihnen gehen Nebengeflechte für die einzelnen Organe aus. Diese Geflechte sind teilweise gerade so mit bloßem Auge sichtbar. Die parasympathische Versorgung erfolgt über den Nervus vagus (10. Hirnnerv) und über Fasern aus dem Sakralmark.

Embryonen sind durch die Nabelschnur mit dem Mutterleib verbunden, nach der Geburt wird die Nabelschnur durchtrennt, daher der Bauchnabel.

Untersuchungsmöglichkeiten des Abdomens

Die Untersuchungsmöglichkeiten der Bauchorgane sind mittlerweile sehr gut geworden. Trotzdem kann die Diagnostik versagen bei sehr schnell entstehenden Krankheiten, bei seltenen Krankheitsbildern und bei schlecht untersuchbaren Patienten.

* Beschwerden erfragen
* Aspekt des Abdomens
* Tastbefund
* Ultraschall (Sonografie) des Abdomens
* Röntgen Abdomen und Kontrastmitteluntersuchungen
* CT des Abdomens
* Endoskopie des Magendarmtraktes
* Laparoskopie (Spiegelung der Bauchhöhle)

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:01
#3 Abklatsch oder Ausstrichpräparat antworten

Begriff: Abklatsch oder Ausstrichpräparat

Erklärung:

Die Tumorzellen maligner Melanome sind im Abklatsch- oder Ausstrichpräparat oder durch Aspiration von Zellmaterial gut von Zellen anderer differentialdiagnostisch in Frage kommender pigmentierter Hauttumoren zu unterscheiden. Die oft sehr großen polymorphen, nicht kohärent liegenden Melanomzellen haben große runde oder ovale Kerne mit prominenten Nukleolen. Das reichlich vorhandene Zytoplasma enthält manchmal Pigmentgranula. Eine Punktion einer melanomverdächtigen Veränderung wird nicht empfohlen. Somit ist die zytologische Diagnostik auf erodierte Tumoren beschränkt, bei denen Abklatschmaterial gewonnen werden kann.

Dagegen werden verdächtige Lymphknoten an zahlreichen Zentren, meist unter sono-graphischer Kontrolle, feinnadelpunktiert.

Informationsquelle: http://www.krebsinfo.de/ki/diagnostik/ma...m_dig_zyto.html

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:03
#4 Ablatio mammae antworten

Begriff: Ablatio mammae=Mastektomie

Mastektomie

(Weitergeleitet von Ablatio mammae)

Mastektomie bezeichnet die Entfernung der Brustdrüse. Bleibt der Warzenhof mit der Brustwarze erhalten, resultiert äußerlich eine männlichen Brust.

Gründe für solchartige Operation können gut- oder bösartige Erkrankungen oder auch kosmetische Erwägungen bei zu großer Brust, der Gynäkomastie des Mannes oder Hypermastie der Frau, sein.

Es gibt sehr unterschiedliche Techniken, die mehr oder weniger gute Ergebnisse liefern, die auch sehr von der Größe und dem Zustand des Gewebes abhängig sind. Bei kompetenten Ärzten ergeben sich im Normalfall zufriedenstellende bis sehr gute Ergebnisse. Bei der Gynäkomastie ist optimal, wenn ein fremder Betrachter die Operationsfolgen nicht mehr sehen kann.

Die Mastektomie wird vor allem bei großen Brüsten häufig in zwei Operationen aufgeteilt, die im Abstand von 6 bis 12 Monaten durchgeführt werden. Die Liegedauer beträgt zwischen 3 und 10 Tagen, häufig sind meist kleine Korrekturen notwendig.

Diesen Eingriff lassen fast alle Transmänner durchführen.

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:05
#5 ablative Hormontherapie antworten

Begriff:ablative Hormontherapie

Erklärung:

ablative Hormontherapie z.B. bei Mammakarzinom zur Ausschaltung der hormonalen Funktion des Eierstocks oder der Hypophyse eingesetzte Verabfolgung von Geschlechtshormonen; ferner als pharmakolog. Hemmung der entsprechenden Hormone (z.B. Gaben von Tamoxifen [als Antiöstrogen])

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:06
#6 ABNOBAviscum antworten

Begriff: ABNOBAviscum

Erklärung:

Medikament zur Krebsbehandlung

abnobaVISCUM®

abnobaVISCUM® wird von der Firma Abnoba in Pforzheim hergestellt und gehört mit allen 72 verschiedenen Varianten in diversen Verdünnungsstufen (von 2 bis 30, hoch konzentriert bis homöopathisch potenziert) zu den anthroposophischen Mistelpräparaten.

Alle Abnoba-Mistelpräparate sind Press-Säfte aus Mistelblättern, -stengeln und -beeren. Der Press-Saft wird unter Luftabschluss in wässrigem Extraktionsmittel nach einem patentierten Verfahren so gewonnen, dass drei Viertel des eingesetzten Pflanzenmaterials extrahiert zur Verfügung stehen. Diese hohe Ausbeute bringt mit sich, dass abnobaVISCUM®-Präparate eine sehr hohe Konzentration an Mistel-Inhaltsstoffen aufweisen, aber dennoch gut verträglich sind.

Typisch für abnobaVISCUM® der Verdünnungsstufe 2 ist die gelb-grüne Farbe. Sie kommt zustande, weil der Press-Saft aufgrund des speziellen Extraktionsverfahrens zusätzlich noch fettverwandte Bestandteile, sogenannte Membranlipide, in Form winziger Bläschen (Liposomen) enthält. Diese werden aus den in der Pflanzenzelle natürlicherweise vorkommenden Zellmembranen gebildet und enthalten den fettlöslichen grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll.

Geerntet werden die Misteln, getrennt nach Wirtsbämen, im Sommer und Winter. Auch die weitere Verarbeitung erfolgt nach Wirtsbäumen getrennt, wobei zunächst die Sommer- und Winter-Press-Säfte nach der Extraktion – nach Erntezeitpunkt und Wirtsbäumen sortiert – bei Raumtemperatur in einem speziellen patentierten Strömungsverfahren miteinander vermischt werden. Anschließend erfolgt das Verdünnen und Potenzieren entsprechend den Regeln des Homöopathischen Arzneibuchs und das sterile Abfüllen in Ampullen.

abnobaVISCUM® gibt es von neun verschiedenen Wirtsbäumen: Ahorn (aceris), Mandelbaum (amygdali), Birke (betulae), Weißdorn (crataegi), Esche (fraxini), Apfelbaum (mali), Eiche (quercus), Tanne (abietis), Kiefer (pini).

Informationsquelle: http://allgemein.mistel-therapie.de/index.php?page=28&lang=0

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:07
#7 Abszess antworten

Begriff: Abszess

Erklärung:

Ein Abszess ist eine Eiteransammlung in einer neu entstandenen Körperhöhle.

Abszesse werden meist nach ihrer Lokalisation benannt: z. B. subphrenischer Abszess (unter dem Zwerchfell gelegen), perityphlitischer Abszess (neben dem Wurmfortsatz gelegen).

Ursache

Abszesse können ohne offenbare äußere Ursache auftreten. Die Mehrzahl der Abszesse wird durch eine Infektion mit Bakterien hervorgerufen. Meist sind Abszesse Folge einer Operation, einer Spritze, eines Fremdkörpers und/oder einer Abwehrschwäche des Betroffenen.

Es gibt aber auch sogenannte sterile Abszesse, in denen sich kein Erreger nachweisen lässt. Die meisten Abszesse zeigen eine Entzündungsreaktion in der Umgebung. Es gibt selten aber auch kalte Abszesse ohne wesentliche Entzündungsreaktion. Um einen Abszess baut der Körper einen Schutzwall aus Granulationsgewebe auf. In diesem Randwall konzentriert der Körper Abwehrzellen. Wird ein Abszess nicht richtig behandelt, kann er sich durch die Haut entleeren, in freie Körperhöhlen oder andere Organe einbrechen und im schlimmsten Fall über eine Sepsis ("Blutvergiftung") zum Tode des Betroffenen führen.

Diagnostik

* Fieber, Schüttelfrost, Sepsis
* ansteigende Entzündungswerte (CRP, Leukozyten)
* Schmerzen
* Schwellung und Rötung sind nicht immer erkennbar
* umschriebene Flüssigkeitsansammlung im Ultraschall, Computertomografie oder Magnetresonanztomografie
* positive Blutkultur

Therapie

Im Anfangsstadium kann bei oberflächlichen Abszessen ein Behandlungsversuch mit lokalen kühlenden oder auch desinfizierenden Medikamenten gemacht werden. Die Haupttherapie eines Abszesses besteht jedoch im Eröffnen und Abfließenlassen des Eiters. Am häufigsten geschieht dies in Form einer Operation, bei der nach Eröffnung und Entleerung der Eiterhöhle gespült wird und eine Drainage eingelegt wird. Manchmal kann auch eine perkutane Punktion und/oder Drainage ausreichen. Wegen der unzureichenden Wirkung der Lokalanästhesie auf das entzündete Gewebe wird die Operation in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt.

In einigen Fällen kommt zusätzlich eine Behandlung mit einem oder mehreren Antibiotika in Frage.

Gefährlich kann der Versuch sein, einen Abszess selbst zu öffnen. Dabei können die Erreger tief ins Gewebe eindringen oder bei Abszessen im Kopfbereich Keime aufgrund mehrerer Verbindungsvenen über den Plexus pterygoideus und den Sinus cavernosus ins Gehirn gelangen und zu lebensbedrohlichen Entzündungen führen. (Siehe auch Artikel: Furunkel)

Zitat

Zur Therapie von Abszessen gilt das dem griechischen Philiosophen und Arzt Hippokrates zugeordnete Zitat: "Ubi Pus, ibi evacua" ("Wo Eiter ist, dort entleere ihn").

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:09
#8 Acinus antworten

Begriff: Acinus

Erklärung:

Definition
Ein Acinus ist das in etwa beerenförmige, sekretorische Endstück von Drüsen, das der Abscheidung des primären Sekretes dient.

Morphologie
Die Acini als funktionelle Einheiten von Drüsen unterscheiden sich in ihrer Morphologie nach der Art, Beschaffenheit und dem Sekretionsmodus des Drüsengewebes.
Gemeinsam ist allen Acini das Vorliegen eines Acinusgangs, der von dicht angeordneten Epithelzellen umgeben ist. Diese unterscheiden sich allerdings in ihrer Größe und Dichte je nach Drüse; das Lumen des Acinusgangs wird durch die Viskosität des abgeschiedenen Sekrets bestimmt - der Durchmesser nimmt mit steigender Zähflüssigkeit zu.
Bei gemischten, seromukösen Drüsen sitzt dem eigentlichen Acinus aus mukös sezernierenden Zellen eine Kappe seröser Drüsenzellen auf, die im histologischen Schnitt als Von-Ebner-Halbmond bezeichnet wird.

Pathologie
Gelegentlich können die sekretorisch aktiven Zellen entarten. Sogenannte Acinuszell-Tumoren kommen vor allem in der Glandula parotidea vor.

Anmerkung
Auch die funktionelle Einheit von Bronchiolus terminalis, dem anschließenden Gangsystem und den zugehörigen Alveolen wird als Acinus bezeichnet.

Informationsquelle: http://flexicon.doccheck.com/Acinus?PHPS...4d1a32bead8c53b...

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:12
#9 ACNU antworten

Begriff: ACNU

Erklärung:

ACNU ist der Name eines Chemotherapeutikums.

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:13
#10 Additive Hormontherapie antworten

Begriff: Additive Hormontherapie

Erklärung:

Bei der Additiven Hormontherapie wird durch zusätzliche Gabe von Hormonen eine hormonelle Umstellung des Organismus erreicht, z.B. Östrogene, Gestagene u.a.

ingoborm Offline

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31.03.2006 11:14
#11 Adenokarzinom antworten

Begriff: Adenokarzinom

Erklärung:

Als Adenokarzinom bezeichnet man einen bösartigen (malignen) Tumor, der aus Drüsengewebe hervorgegangen ist. Es handelt sich dabei um die histologische (mikroskopische) Beschreibung eines chirurgischen Präparates oder einer Biopsie durch einen Pathologen.

Die gutartige (benigne) Zellveränderung von Drüsengewebe nennt man dagegen Adenom.

Mögliche Beispiele

* Darmkrebs
* Magenkrebs
* Lungenkrebs
* Bauchspeicheldrüsenkrebs
* Adenokarzinom des Ösophagus
* Brustkrebs
* Gallengangskarzinom
* Corpuskarzinom

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31.03.2006 12:02
#12 Adenose, sklerosiernde antworten

Begriff. Adenose, sklerosiernde

Erklärung:

Mastopathie Grad II

Eine gering fortschreitende (proliferative) Mastopathie oder Mastopathie Grad II beschreibt eine Wucherung des Milchgangepithels. Diese Wucherungen werden je nach Erscheinungsform in reguläre, solide, adenoide oder papilläre eingeteilt. Die Epithelien sind aus einzelnen Zellen aufgebaut. Für die Mastopathie Grad II gilt, dass diese Zellen des Milchgangepithels zwar wuchern, die einzelnen Zellen jedoch normal sind. Das ist deshalb von Bedeutung, weil Veränderungen der Zellen das Risiko der Entartung im Sinne eines beginnenden bösartigen Geschwürs bergen.

Bei der sklerosierenden Adenose handelt es sich um eine Auswucherung innerhalb einzelner bzw. mehrerer Läppchengrenzen. Genau betrachtet findet man hierbei eine überschießende Wucherung der Drüsenendstücke und der kleinen Ausführungsgänge. Unter Umständen kann dies zu eventuell sogar tastbaren Knötchen führen. Die proliferative Mastopathie ist jedoch in all ihren Erscheinungsformen ein gutartiger Tumor. Es bleibt jedoch zu erwähnen, dass die Unterscheidung zwischen dieser Mastopathie Grad II und einem bösartigen Mammakarzinom sehr schwierig sein kann.

Informationsquelle: http://www.onmeda.de/krankheiten/mastopathie.html?p=6

ingoborm Offline

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31.03.2006 12:04
#13 adjuvant antworten

Begriff: adjuvant

Erklärung:

adjuvant bedeutet: ergänzend, unterstützend.

ingoborm Offline

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31.03.2006 12:05
#14 adjuvante Therapie antworten

Begriff: adjuvante Therapie

Erklärung:

Adjuvant (von lat. adjuvare = unterstützen, helfen)

Onkologie: Als adjuvante Therapie wird bei Krebserkrankungen eine Therapie bezeichnet, die nach vollständiger operativer Entfernung aller erkennbaren Tumoranteile angewandt wird, um mögliche, bisher aber noch nicht nachweisbare Tumorabsiedlungen (Mikrometastasen) zu bekämpfen und dadurch die langfristigen Heilungsaussichten zu verbessern.

In Rahmen der adjuvanten Therapie kommen z.B. Chemotherapie, Hormontherapie und Strahlentherapie zur Anwendung. Kurative Therapien dienen der Heilung (curare = heilen), palliative Therapien der Verbesserung der Lebensqualität. In der Regel versucht man, zunächst kurativ (z.B. durch Operation), dann adjuvant und schliesslich palliativ zu behandeln. Im Rahmen von adjuvanten und palliativen Therapien werden auch alternative oder komplementäre Verfahren wie die Mistel-Therapie eingesetzt.

ingoborm Offline

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31.03.2006 12:08
#15 Adriblastin antworten

Begriff: Adriblastin

Erklärung:

Adriblastin ist der Name für ein Medikament, welches zur Krebsbehandlung eingesetzt wird.

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