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Leben mit der Krankheit Krebs

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Ahasveru Offline

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Beiträge: 613

22.03.2006 13:33
Brustkrebs: Das Röntgen der Brust erhöht Krebsgefahr bei Risikopatientinnen nich antworten

Das Röntgen der Brust erhöht Krebsgefahr bei Risikopatientinnen nicht

Ein neues Verfahren belastet die Patienten weniger und verkürzt die postoperative Krebs-Behandlung

Die Röntgenuntersuchung der Brust erhöht einer kanadischen Studie zufolge nicht die Krebsgefahr für Risikopatientinnen mit bestimmten Genveränderungen. Das berichtet ein Ärzteteam um Prof. Steven Narod von der Universität Toronto im britischen Fachjournal «The Lancet Oncology». Die so genannte Mammographie, derzeit das Standardverfahren zur Vorsorgeuntersuchung auf Brusttumore, sei in der Untersuchung nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko verknüpft gewesen, schreiben die Mediziner. Zuvor hatten verschiedene Experten zur Vorsicht bei der Mammographie bei Frauen mit verändertem BRCA1- oder BRCA2-Gen geraten.

Frauen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutationen haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Formen vererbbaren Brustkrebses. Daher werden diese Frauen oft schon in jungen Jahren vorsorglich auf Tumore untersucht. Da die beiden Gene eine Rolle bei der Reparatur von DNA-Schäden spielen, ist diese Routine-Mammographie jedoch nicht unumstritten, denn auch die verwendete Röntgenstrahlung kann DNA-Schäden verursachen. Einen empirischen Beleg für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Mammographie habe es nach ihrem Wissen allerdings bislang nicht gegeben, betonen die kanadischen Ärzte.

Die Gruppe um Narod untersuchte 1600 Brustkrebspatientinnen und 1600 gesunde Frauen aus Nordamerika, Europa und Israel mit den entsprechenden Genmutationen. Dabei konnten die Forscher keine Verbindung zwischen Mammographie und dem Brustkrebsrisiko beobachten. «Weitere Studien sind nötig, um diesen ersten Befund zu bestätigen», betont Narod allerdings. «Die Entscheidung, Risikopatientinnen eine Mammographie anzubieten, sollte sich an der Empfindlichkeit der Untersuchung und dem potenziellen Nutzen der Früherkennung in dieser Risikogruppe orientieren.»

dpa
idw/ GesundheitPro; 22.03.2006

Informationsquelle: http://www.gesundheitpro.de/Brustkrebs-T...HP021804-2.html

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